Hi!
We are roomours

May we introduce ourselves?

roomours - unsere Geschichte

Die Idee zu roomours entstand 2012 aus einem einfachen Problem: es gab zu diesem Zeitpunkt wenig bis keine schönen und gleichzeitig stabilen Flipcharts und Büromöbel zur Kollaboration. Mit Struppler Industriedesign hatten wir schon immer Produkte für unsere Kunden bis hin zur Serienreife betreut. 2012 haben wir dann Spaß daran gefunden, einen Schritt weiter zu gehen und unsere eigene Kollektion zu entwickeln und zu vertreiben.

unser Antrieb

Wir wollen Arbeitsprozesse verbessern und Mensch und Produkt näher zueinander bringen. Dabei stehen für uns immer die Bedürfnisse unserer Kunden im Vordergrund. Innovationen sind niemals Selbstzweck, sondern das Ergebnis von vielen Gesprächen und intensivem Austausch mit Anwendern und Kunden. Unsere Produkte sollen hochwertige Werkzeuge für ganz besondere Arbeitserlebnisse sein – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

unsere Produkte

Heute locken viele Produkte mit unzähligen Funktionen und ungewöhnlichen Formen. Fast alles ist möglich. Aber oft erweisen sich die scheinbar einfachen Aspekte in der Umsetzung als die Schwierigsten. Unsere Produkte orientieren sich bewusst an den Typologien, die wir aus analogen Zeiten kennen: Staffelei, Tafel, Pinnwand. Diese Produkte funktionieren in einer vertrauten Gestaltung mit Holz und natürlichen Materialien am besten. Gerade weil der manuelle Prozess, das Handgeschriebene und die Arbeit mit taktilen Materialien in Entwicklungsprozessen besonders im Fokus steht.  Alle Tools sind sorgfältig gearbeitete Stücke – kompakte und praxisorientiert für Moderation, Design Thinking und Teamarbeit. 

Our greatest competence is our team!

Many years of experience in the office furniture industry meets fresh ideas from young designers. Exactly this mixture defines us. Short decision-making processes and flat hierarchies help us to react flexibly and remain agile.

Gedankensammler - ein Interview

Im September 2019 wurde der Geschäftsführer Andreas Struppler von Stylepark zur Gründungsidee und -geschichte von roomours befragt.

Stylepark: Mit Struppler Industriedesign sind sie seit über 25 Jahren als Gestalter und Entwickler für verschiedene Auftraggeber erfolgreich. Warum habe Sie mit roomours vor einiger Zeit nun auch noch ein eigenes Label gegründet?

Andreas Struppler: Wir haben schon vorher immer Produkte für unsere Kunden bis zur Serienreife betreut. Wir hatten einfach Lust, den Weg noch ein Stück weiter zu gehen. Unser Plan war es, eine kleine Kollektion zu entwickeln und diese selbst über neue Kanäle zu vertreiben. Thematisch sollte sie mit unseren Kompetenzen korrelieren und nicht in unser Stammgeschäft, die Entwicklung von Stuhl- und Tischsystemen für die großen Hersteller, hineinragen. Da lag es nahe, ergänzende Produkte zu entwerfen, die von den großen Herstellern nicht oder nur am Rande beachtet werden.

Die Wahl fiel dann auf Tools für Design Thinking Prozesse?

Andreas Struppler: Genau, hier hat sich der Arbeitsprozess in den letzten Jahren stark verändert, innovative Werkzeuge für Design Thinking Prozesse, für Kollaboration oder die Arbeit im Coworking Space sind für bestimmte Szenarien stark gefragt. Deshalb lag es nahe, diesen Bereich mit neuen Lösungen zu bespielen und hier Konzepte anzubieten, die einfach zu verstehen und zu nutzen sind. Zudem sollten sie als Ergänzung zu hochwertigen Produkten anderer Hersteller gut funktionieren.

Dafür setzen sie bewusst auf eine reduzierte Formensprache?

Andreas Struppler: Ja, unsere Produkte orientieren sich bewusst an den Typologien, die wir aus analogen Zeiten kennen: Staffelei, Tafel, Pinnwand. Diese Produkte funktionieren in einer vertrauten Gestaltung mit Holz und natürlichen Materialien am besten. Gerade weil der manuelle Prozess, das Handgeschriebene und die Arbeit mit taktilen Materialien in Entwicklungsprozessen besonders im Fokus steht.

Woher kommen die Ideen für neue Produkte?

Andreas Struppler: Mit unseren Kunden, mit Architekten und Planern, stehen wir natürlich in regem Austausch. Daher erfahren wir oft ganz direkt, welche Lösungen gebraucht werden. So ist zum Beispiel auch unser Post and Pin entstanden: Eine befreundete Agentur war auf der Suche nach einem Board, das für Post-its und Pinnnadeln geeignet sein sollte. Außerdem wünschte sich die Agentur, dass man das Board sowohl im Raum als auch an der Wand einsetzen kann. Wir haben dann ein rollbares Untergestell entwickelt, in das Boards aus Polyestervlies oder Gatorfoam eingesteckt werden können. Im Raum kann so von beiden Seiten am "Post and Pin" gearbeitet werden. Die "befüllten" Boards können dann zum Beispiel auf unserer Wandschiene präsentiert werden.

Wie funktionieren bei roomours die Herstellungsprozesse?

Andreas Struppler: Unsere Produkte werden fast ausschließlich in Süddeutschland gefertigt. So können wir schnell und unkompliziert mit unseren Lieferanten Entwicklungsprozesse anstoßen, haben kurze Wege und eine schnelle Entscheidungsfindung. Außerdem lassen sich so einfach Kundenwünsche realisieren. Oft nutzen wir spezielle Hölzer und fertigen Oberflächen, die wir mit unseren Kunden im Vorfeld definieren. Oder wir lassen individuelle Maße für unsere Kunden produzieren. Der Bereich der Sonderanfertigung hat in den letzten Jahren stark zugenommen, hier können wir mit unserem Netzwerk aus eingespielten Lieferanten schnell und zum Vorteil unserer Kunden handeln.

Wie vertreiben sie die roomours-Produkte?

Andreas Struppler: Wir haben für den Vertrieb auf unseren Onlineshop gesetzt, da der Weg über den klassischen Fachhandel für ein neues Label aus dem Stand heraus schwer darstellbar ist und es unser Ziel war, unseren Kunden Produkte schnell und direkt zur Verfügung stellen zu können. Daher die Idee, mit einem überschaubaren Portfolio zu starten und das dann sukzessive auszubauen. 2018 haben wir uns erstmalig mit einem eigenen Stand an der Orgatec beteiligt und sehr gutes Feedback von Architekten und Planern bekommen. Das hat uns ermutigt, mit einer erweiterten Kollektion und einem größeren Stand zukünftig wieder an der Orgatec wieder teilzunehmen.